Man darf bei der Pferdezucht nicht anfangen zu rechnen - schnell wird einem schwindelig bei den Beträgen, mit denen man da kalkulieren muss: Die durchschnittlich “Produktionszeit“ eines Fohlens beträgt lt. Statistik der FN etwas über 18 Monate. Davon sind 11 Monate Trächtigkeit, 6 Monate bei Fuß und noch ein weitere Monat, weil die Stute vielleicht nicht sofort tragend geworden ist. In einem auf Zucht spezialisierten Pferdebetrieb muss man für Zuchtstuten ohne Fohlen monatlich ungefähr 180 Euro bezahlen, für Stuten mit Fohlen bei Fuß 250 Euro und 100 Euro Abfohlgebühr. Das sind 3.760 Euro. Hat man sein Pferd bei einem “normalen“ Landwirt untergebracht kann es durchaus günstiger sein, man muss dann aber selbst für Zusatzfutter und Mineralien sorgen, was am Ende preislich fast auf das Gleiche herauskommt.
Das Deckgeld für einen guten Hengst liegt heute um 1.000 Euro. Will man mit einem “Kracher“ züchten, zahlt man auch schnell 2.000 Euro. Hier haben sich in den letzten 6-8 Jahren die Preise verdoppelt – dem Euro sei Dank! Dazu kommen Versandkosten und Tierarztkosten für Tupferproben, Ultraschall und Besamungen 150-200 Euro. In den 18 Monaten von der Besamung bis zum Absetzen hat man weitere fixe Kosten wie: Impfungen und Entwurmung der Stute, Schmied (Hufe berunden vor 7 Jahren 30 DM, heute 25 Euro !!!
, Beiträge für den Zuchtverband und Pferdezuchtverein – zusammen etwa weitere 400 Euro.
Ist das lang ersehnte Fohlen dann endlich da, kommen weitere Kosten dazu: Entwurmung und Impfung des Fohlens (in 6 Monaten 150 Euro), Brenngebühren beim Zuchtverband (130 Euro), Schmied Hufe berunden in 6 Monaten ca. 60 Euro. Wer mitgerechnet hat, wird jetzt auf eine Summe von mindestens 5.680 Euro kommen.
Gewerbliche Zuchtbetriebe haben weitere Kosten und müssen anders kalkulieren. Hier kommen durchaus höhere Beträge zusammen, weil die eine oder andere Stute Kolik hat, sich verletzt oder sogar operiert werden muss. Energiekosten, Personalkosten, Pacht und Zinsen müssen auch berücksichtigt werden. Und jemand, der eine teure Stute zur Zucht kauft, muss auch noch die Abschreibung mit einkalkulieren und hat durchaus höhere Selbstkosten für ein Fohlen als die o.g. 5680 Euro.
Und dann muss man, wenn man selber züchtet, das nehmen, was die Stuten ins Stroh legt, und das kann durchaus sehr abweichend von den eigenen Wünschen sein! Wenn man ein Fohlen kauft, hat man dagegen die freie Auswahl.

Das Deckgeld für einen guten Hengst liegt heute um 1.000 Euro. Will man mit einem “Kracher“ züchten, zahlt man auch schnell 2.000 Euro. Hier haben sich in den letzten 6-8 Jahren die Preise verdoppelt – dem Euro sei Dank! Dazu kommen Versandkosten und Tierarztkosten für Tupferproben, Ultraschall und Besamungen 150-200 Euro. In den 18 Monaten von der Besamung bis zum Absetzen hat man weitere fixe Kosten wie: Impfungen und Entwurmung der Stute, Schmied (Hufe berunden vor 7 Jahren 30 DM, heute 25 Euro !!!

Ist das lang ersehnte Fohlen dann endlich da, kommen weitere Kosten dazu: Entwurmung und Impfung des Fohlens (in 6 Monaten 150 Euro), Brenngebühren beim Zuchtverband (130 Euro), Schmied Hufe berunden in 6 Monaten ca. 60 Euro. Wer mitgerechnet hat, wird jetzt auf eine Summe von mindestens 5.680 Euro kommen.
Gewerbliche Zuchtbetriebe haben weitere Kosten und müssen anders kalkulieren. Hier kommen durchaus höhere Beträge zusammen, weil die eine oder andere Stute Kolik hat, sich verletzt oder sogar operiert werden muss. Energiekosten, Personalkosten, Pacht und Zinsen müssen auch berücksichtigt werden. Und jemand, der eine teure Stute zur Zucht kauft, muss auch noch die Abschreibung mit einkalkulieren und hat durchaus höhere Selbstkosten für ein Fohlen als die o.g. 5680 Euro.
Und dann muss man, wenn man selber züchtet, das nehmen, was die Stuten ins Stroh legt, und das kann durchaus sehr abweichend von den eigenen Wünschen sein! Wenn man ein Fohlen kauft, hat man dagegen die freie Auswahl.

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